Honig ist ein Naturprodukt, welches sich schonend gelagert werden muss, damit seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen. Damit die Inhaltsstoffe sich nicht spalten und der Geschmack und die Konsistenz lange erhalten sollte Honig kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Natürlich sollte man auch immer auf das Mindesthaltbarkeitsdatum der Honig Etiketten achten.

Honig ist hitzeempfindlich, denn viele seiner wertvollen Inhaltsstoffe, wie Enzyme, Vitamine, Aminosäuren, Hormone, Inhibine und Pheromone werden bei Temperaturen über 40 °C zerstört. Optimal ist eine konstante Lagertemperatur von 18 bis 20 °C für flüssige Honigsorten und 10 bis 12 °C für feste Honigsorten. Niedrigere Temperaturen begünstigen die Kristallisierung des Honigs.

Honig ist zudem  hygroskopisch, was heißt, er zieht Feuchtigkeit aus der Luft. Daher kann es zur Gärung kommen, wenn zu viel Feuchtigkeit  in den Honig kommt. Honig sollte daher trocken und gut verschlossen gelagert werden. Außerdem sollte man Honig nicht im offenen Regal stehen lassen, denn das natürliche Produkt ist lichtempfindlich. In erster Linie werden bei UV-Einstrahlung Inhibine (bakterienhemmende Stoffe) beeinflusst. Auch wird Honig bei starkem Lichteinfall mit der Zeit dunkler.

Wichtig ist zudem, dass Honig schnell fremde Gerüche annimmt.Daher sollte das Gefäß immer aromadicht verschlossen werden. Sonst kann es passieren, dass der Honig schnell mal nach Käse, Kaffee oder Kräutern schmeckt.

Honig kristallisiert mit der Zeit, egal wie sorgfältig er gelagert wurde. Das ist jedoch kein Problem, denn man kann den Honig wieder verflüssigen. Die Inhaltsstoffe werden dadurch nicht beeinflusst, manche Menschen schätzen sogar halb kristallisierten/kandierten Honig. Erhitzt man den Honig vorsichtig im Wasserbad bis maximal 40 °C verflüssigt er sich schnell wieder.

{8. Dezember 2011} {Tags: }